Urologische Praxis
Dr. Nils Maier

Karlstr. 29
76133 Karlsruhe
Tel.: 0721 - 27 103
Fax: 0721 - 21 091

Praxisöffnungszeiten

Mo. u. Di. 08:00 - 17:00 Uhr
Mi. u. Fr. 08:00 - 14:00 Uhr
Do. 08:00 - 13:00 Uhr und
17:00 - 19:00 Uhr





Untersuchungen

  • Spermiogramm
  • Ultraschall
  • Röntgen
  • Krebsvorsorge
  • Blasenspiegelung

PSA-Test
Außer der Tastuntersuchung der Prostata von After aus und der ebenfalls rektalseitig durchgeführten Ultraschalluntersuchung ist zur Früherkennung des Prostatakarzinoms seit über 15 Jahren der PSA-Test etabliert. Seit Einführung des PSA-Tests kann erfreulicherweise ein Prostatakrebs durchschnittlich 5 Jahre früher erkannt werden als durch die Untersuchung mit dem Finger allein. Dies hat dazu geführt, dass heute viel häufiger Tumoren in frühen Stadien entdeckt werden können und daher auch häufiger durch geeignete Maßnahmen geheilt werden.
Der Bluttest weist die Konzentration des sogenannten Prostata-Spezifischen Antigens nach. Dieses Eiweiß wird nur von Prostatazellen gebildet und dient zur Verflüssigung des Spermas.

Der Wert kann bei verschiedenen Veränderungen der Prostata erhöht sein.
Eine Erhöhung wird unter Umständen durch einen Samenerguss, durch Fahrradfahren, durch Entzündungen der Prostata, nach Untersuchungen des Enddarms und nach Blasenspiegelungen beobachtet. Ein PSA-Anstieg kann auch das Resultat einer zumeist langsam wachsenden gutartigen Prostatavergrößerung sowie das zunehmende Alter eines Mannes sein. Insbesondere aber beim Prostatakrebs findet sich teilweise ein erheblicher PSA-Anstieg.


Vor jeder Untersuchung des PSA-Wertes im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung sollte möglichst ausgeschlossen werden, dass Störfaktoren den Wert beeinflusst haben. Es sollte möglichst 2-3 Tage vor der Blutabnahme kein Samenerguss erfolgen, ebenso sollte auf ausgedehnte Radfahrten verzichtet werden.
Ein zu hoher PSA-Wert, insbesondere aber auch ein PSA-Anstieg im Verlauf muss im Zweifelsfalle mittels Prostatastanzbiopsieentnahme weiter abgeklärt werden.
Auch nach einer Prostatakrebstherapie eignet sich der PSA-Test ausgezeichnet in der Nachsorge, denn auch Tumorzellen, die sich als Metastasen außerhalb der Prostata im Körper abgesiedelt haben, produzieren PSA, so dass durch den Test oft wesentlich früher das Wiederauftreten der Erkrankung erkannt werden kann und entsprechende Schritte eingeleitet werden können.